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Gibt es die vier Kinder eigentlich auch noch?

Diese Frage kam aus dem Publikum, nachdem ich mich auf der Bühne vorgestellt habe.

Ich habe gesagt: Ich habe vier Kinder und vier Firmen. Ich habe geantwortet: Ja. Alle bestehen noch. Erst habe ich gelacht. Dann hat es mich irritiert.



Denn diese Frage kommt nicht aus dem Nichts. Sie trägt einen Gedanken in sich, der immer noch mitschwingt: Wenn eine Frau Unternehmerin und Mutter ist, dann ist das verdächtig. Als müsste man sich entscheiden. Als wäre das eine nur möglich, wenn man das andere vernachlässigt.


Arbeiten Mütter anders? Oder nur unter Beobachtung?


Ich arbeite.Wie Millionen andere auch. Ich habe feste Zeiten.Ich denke an meine Kinder. Ich koche Abendbrot. (Okay – mein Mann kann das besser. Und macht es öfter 😉)

Der Unterschied ist nicht wie viel ich arbeite. Sondern worüber ich spreche.


Ich spreche über:

  • Verantwortung

  • Vision

  • Cashflow

  • Wachstum


Andere sprechen über:

  • Schichtpläne

  • Kunden

  • Verkaufszahlen


Und jetzt die ehrliche Frage: Wo ist der Unterschied?


Ich bin nicht „weniger Mutter“, weil ich ein Business führe


Ich bin keine schlechtere Mutter, weil ich Verantwortung trage. Ich bin keine bessere Unternehmerin, weil ich Kinder habe. Ich bin beides. Gleichzeitig. Nicht im Trotz. Nicht als Statement. Sondern, weil es mein Leben ist. Und ich glaube: Das ist nicht außergewöhnlich. Das ist normal.


Familie & Business – kein Widerspruch


Familie bedeutet für mich:

  • Heimat

  • Nähe

  • Verbindung


Business bedeutet für mich:

  • Verantwortung

  • Gestaltung

  • Bewegung


Und wenn ich beides kann – warum sollte ich mich kleiner machen? Ich bin gut in Verantwortung. Also trage ich sie. Für mein Team. Für meine Kinder. Für mich


Und noch etwas, das oft vergessen wird


Es gibt übrigens auch einen Vater. Ein Mann kann das auch. Ein Mensch kann das.

Vielleicht ist das kein klassischer Lebensentwurf. Aber er ist meiner. Und ich gehe ihn.


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